My home is my HARBOR

Der TECH HARBOR war schon immer Heimat von Startups, die zu Scaleups wurden. Ein guter Platz zum Wachsen, wie aktuelle Beispiele beweisen.

Quelle: CHEFINFO

Florian Kögl ist viel unterwegs, etwa nach London oder New Orleans, wo die Käufer seines Unternehmens Redem sitzen. Kögl und seinem Team ist der Exit gelungen. Der einstige US-Partner Rep Data kaufte das Linzer Startup und kann nun alles rund um Qualitätssteigerung von Marktforschung und Umfragen anbieten. „Vom einzelnen Teilnehmer bis zum Sample und schließlich dem finalen Datensatz.“ Das Redem-Team wurde von Rep Data vollständig übernommen. Linz ist nun der zentrale Hub für das Europageschäft. Und das boomt, denn auch hier zeigt KI seinen Impact – und zwar im negativen Sinne. „Wir kümmern uns um das Thema Umfragebetrug und schlechte  Datenqualität.“ So sind aktuell KI-Bots, die Umfragen verfälschen im Fokus der Linzer Software.  „Diese müssen erkannt werden und unser Produkt kann das.“

New Orleans-London-Linz
Begonnen hat diese Erfolgsgeschichte 2022 in einem Büro des Inkubators tech2b im TECH HARBOR, konkret dem TECHCENTER. Nach Auslaufen des Programms bezog man das eigene Büro ebendort. „Das hat für unsere Größe optimal gepasst und es war alles herrlich unkompliziert“, schwärmt Kögl. Dazu kommt die technologieaffine Nachbarschaft. „Der Austausch mit anderen kann schon sehr bereichernd sein, wenngleich jeder sehr spezialisiert ist und auf sein Thema fokussiert.“ Nun steht die Expansion im Fokus. Linz im Herzen Europas liegt ideal. „Man kommt relativ schnell überall hin. Speziell die Verbindung Linz-London ist ideal.“

Flexibilität und Leistbarkeit
Verbindungen sind unter anderem das Geschäft der „Softwarebude“, etwa wenn es um die Verbindung zwischen Patient und Arztpraxis geht. Ein Produkt des Startups ist „Ordicall“, ein KI Assistent, der die Termineinteilung  übernimmt. Erst kürzlich wurde mit Ligaportal der „KI-Interviewer“ vorgestellt, eine weitere Entwicklung der Softwarebude. Wie Redem begann auch dieses Startup bei tech2b im TECHCENTER, dann übersiedelte man in die factory300. „In der factory bewegt sich viel, denn Innovation braucht Austausch – aber eben auch Fokus. Genau den finden wir nun in der NEUEN WERFT. Hier trifft konzentriertes Arbeiten auf inspirierenden Dialog – und das zu einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis.“ Zudem schätzt Weibold die extreme Flexibilität. „Wir haben Raum zum Wachsen, wenn wir mehr Fläche brauchen, könnte das Georg Spiesberger und sein Team in kürzester
Zeit organisieren.“ Platz für Wachstum und neue Ideen – das stand schon bei der Gründung des TECH HARBORs im Pflichtenheft. „Im TECH HARBOR haben sich schon viele IT Unternehmen hervorragend entwickelt wie beispielsweise storyclash, Tractive, world4u und 7Hauben.“, so TECH HARBOR Geschäftsführer Georg Spiesberger, der immer einen Platz für gute Ideen hat.

Fotocredit: TECH HARBOR - REDEM - SOFTWAREBUDE

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